Schlesien in neuem Licht – Der Film „NOWA SILESIA”

– Beitrag: Christina Smaczny & Peter Paul Kaletta –

Die Dokumentarfilm-Vorführung „NOWA SILESIA” in Anwesenheit des Autors und Regisseurs Ronald Urbańczyk war auf der VSK-Mitgliederversammlung 2025 ein besonderes Highlight. In 67 Minuten entführt der Film die Zuschauer auf eine faszinierende Reise durch Schlesien – eine Region, die in den letzten drei Jahrzehnten wie ein „hässliches Entlein” eine beeindruckende Verwandlung durchlebt hat.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Schönheit schlesischer Städte europaweit bekannt – ihre Architektur, Kultur und Wissenschaft prägten Generationen. Später als „graues Industrieland” wahrgenommen und seit dem zweiten Weltkrieg vom Weltmarkt abgeschnitten zeigt sich Schlesien heute als lebendige Kulturlandschaft mit neuem Glanz, Kreativität und Stolz.

Urbańczyk, geboren in Beuthen/Bytom und inzwischen fast 40 Jahre in Westdeutschland lebend, nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch zehn schlesische Städte – von Görlitz/Zgorzelec über Hirschberg/Jelenia Góra, Waldenburg/Wałbrzych, Breslau/Wrocław, Oppeln/ Opole, Groß Strehlitz/Strzelce Opolskie, Gleiwitz/Gliwice, Kattowitz/Katowice bis hin zu seiner Heimatstadt Beuthen. Dabei wird sichtbar, wie sich Fassaden, Plätze und ganze Stadtbilder gewandelt haben – vom Verfall zur Vielfalt, von der Tristesse zur neuen Blüte – nicht zuletzt auch aufgrund des Strukturwandels und dem stetigen wirtschaftlichen Wachstum in Ober- und Niederschlesien.

Mit beeindruckenden Bildern, lebendiger Musik und authentischen Stimmen gelingt es dem Film, die Geschichte und Gegenwart Schlesiens emotional zu verbinden. Eine filmische Reise voller Geschichte, Emotionen und Hoffnung: Schlesien – das neue Leuchten im Herzen Europas.

Den Film „NOWA SILESIA” (2025), den es in deutscher und polnischer Fassung gibt, kann man online beziehen unter:
→ https://www.archenoah-film.de/nova-silesia-dokumentation-d-pl-2025-67-min/.

→ Beitrag lesen im GAL Nr. 75, S. 12 …


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