Die Gründung des VSK im Jahr 1993 und der Entschluß des Ehepaars v. Küster (Enkel des letzten deutschen Besitzers von Schloß und Gut Lomnitz), den alten Familienbesitz wieder zu erwerben, fielen zeitlich zusammen und ergaben eine fruchtbare Symbiose. Die Zielsetzung der Gründer des VSK und die Absicht der jungen Eheleute v. Küster ergänzten sich damals in der Art, dass Schloß Lomnitz ein geeignetes Domizil für den VSK in Schlesien sein würde und dass der VSK beim Wiederaufbau der Gebäude wertvolle Unterstützung geben konnte. In jahrelanger Arbeit haben beide Partner erreicht, daß Schloß Lomnitz und das sogenannte “Witwenschlößchen” sich in ihrem jetzigen Ausbaustand präsentieren. Zusätzlich zur gewaltigen Eigenleistung der Eheleute v. Küster konnte der VSK durch entsprechend begründete Anträge erreichen, dass die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit die Restaurierung der kulturgeschichtlich wertvollen Gebäude als besonders förderungswürdig anerkannte und beträchtliche Finanzmittel bereitstellte. Aber auch erhebliche Eigenmittel des VSK in Form von Darlehen und gezielte Einwerbung von Spenden durch den VSK halfen beim Aufbau mit.

Heute regelt ein Kooperationsvertrag zwischen dem VSK und der Familie v. Küster die Mitnutzung beider Schlossgebäude durch den VSK für seine kulturellen Veranstaltungen in Schlesien.